đŸ·Gemeinsam stark (2023): Eine Blog-Serie fĂŒr Angehörige von AlkoholabhĂ€ngigenđŸ· Teil 5

 

Teil 5: Die Erholung und langfristigen Erfolg unterstĂŒtzen

Blog Serie Angehörige alkoholabhÀngige

Willkommen zurĂŒck zu unserer Blog-Serie “Gemeinsam stark” fĂŒr Angehörige von alkoholabhĂ€ngigen Personen. Im letzten Teil dieser Serie möchten wir uns darauf konzentrieren, wie Sie als Angehörige/r die Erholung und den langfristigen Erfolg Ihres geliebten Menschen unterstĂŒtzen können.

Ermutigen Sie die Fortsetzung der Behandlung

Die kontinuierliche Teilnahme an einer Behandlung ist ein wesentlicher Bestandteil des Genesungsprozesses. Ermutigen Sie Ihren Angehörigen, seine Behandlung fortzusetzen und alle Termine einzuhalten. Bieten Sie Ihre UnterstĂŒtzung an, indem Sie bei der Terminplanung oder bei der Suche nach Ressourcen helfen. Oft denken abhĂ€ngige Menschen, dass es reicht, wenn Sie ein Hilfeangebot angenommen haben. Leider ist das selten der Fall und Sie landen wieder schnell im Suchtkreislauf. Es ist wichtig die AlkoholabhĂ€ngigkeit als chronische Erkrankung akzeptieren zu lernen. Das bedeutet, Sie und Ihr Angehöriger sollten fortlaufend darauf achten und die Erkrankung im Auge behalten. Eine Sucht-Selbsthilfegruppe kann sehr hilfreich sein.

Schaffen Sie eine unterstĂŒtzende Umgebung

Eine unterstĂŒtzende Umgebung kann Ihrem Angehörigen dabei helfen, die Genesung aufrechtzuerhalten. Entfernen Sie alkoholische GetrĂ€nke aus dem Haus und schaffen Sie ein Umfeld, das frei von Triggern ist. Achten Sie auch darauf, dass die Kommunikation in der Familie offen, ehrlich und respektvoll ist. Es gibt verschiede AlkoholabhĂ€ngigen-Typen. Einige stört es nicht, wenn andere vor Ihnen Alkohol konsumieren und andere werden sofort getriggert. Die Erfahrung zeigt, dass “Gelegenheit” Lust macht und viele RĂŒckfĂ€lle genau so entstehen. Aber im Endeffekt sollte der Betroffene entscheiden, was er sich zumuten kann und will und was nicht. Wichtig dabei ist eine ehrliche und offene Kommunikation sowohl sich selbst gegenĂŒber als auch den anderen.

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Fördern Sie gesunde BewÀltigungsstrategien

Helfen Sie Ihrem Angehörigen dabei, gesunde BewĂ€ltigungsstrategien zu entwickeln, die den Einsatz von Alkohol ersetzen. Dies könnte beinhalten, neue Hobbys oder Interessen zu entdecken, regelmĂ€ĂŸige Bewegung, das Erlernen von Stressmanagement-Techniken oder den Aufbau eines unterstĂŒtzenden sozialen Netzwerks. Die neu gefundenen Hobbys sollten weiter ausgebaut werden und bitte hören Sie nie auf neue Dinge auszuprobieren. Vielleicht mag Ihr/e Angehörige/r ja einen Kurs ĂŒber alkoholfreie Cocktails mitmachen und spezialisiert sich darauf.

Feiern Sie Meilensteine und Erfolge

Jeder Schritt in Richtung Genesung und langfristigem Erfolg ist ein Grund zum Feiern. Anerkennen Sie die Fortschritte und Erfolge Ihres Angehörigen, egal wie klein sie auch sein mögen. Dies zeigt ihm, dass Sie stolz auf ihn sind und dass seine BemĂŒhungen geschĂ€tzt werden. Setzen sich Sie individuelle Marker und gönnen Sie sich gemeinsam etwas. Manche Ex-AbhĂ€ngige stecken das Geld, was sie sonst fĂŒr Alkohol ausgegeben hĂ€tten in ein Sparschwein und vereisen dann irgendwann davon. Oder gehen Sie einmal im Monat essen, weil wieder ein Monat geschafft wurde.

Vermeiden Sie Co-AbhÀngigkeit

Achten Sie darauf, dass Sie nicht in eine Co-AbhĂ€ngigkeit geraten, bei der Sie sich zu sehr auf die BedĂŒrfnisse Ihres Angehörigen konzentrieren und dabei Ihre eigenen BedĂŒrfnisse vernachlĂ€ssigen. Suchen Sie UnterstĂŒtzung und setzen Sie gesunde Grenzen, um sicherzustellen, dass Sie Ihre eigene Gesundheit und Ihr Wohlbefinden aufrechterhalten. Wenn Sie Ihrer/m Angehörigen alles “so leicht” wie möglich machen und sie oder er stĂ€ndig entlastet wird von Ihnen, warum sollte er oder sie dann aufhören zu trinken? Das ist doch ein sehr bequemer Zustand. Ihr/e Angehörige/r hat keine Konsequenzen zu fĂŒrchten, weil Sie ja alles fĂŒr ihn managen. Bitte lassen Sie das! Sie helfen ihr oder ihm nicht damit, ganz im Gegenteil.

Halten Sie die Kommunikation offen

Offene und ehrliche Kommunikation ist entscheidend fĂŒr die Erholung und den langfristigen Erfolg. Ermutigen Sie Ihren Angehörigen, ĂŒber seine Herausforderungen, Ängste und BedĂŒrfnisse zu sprechen. Zeigen Sie VerstĂ€ndnis und nehmen Sie sich Zeit, um zuzuhören. Teilen Sie auch Ihre eigenen GefĂŒhle und Sorgen mit, um eine Verbindung und ein unterstĂŒtzendes Umfeld zu schaffen.

Fazit und Zusammenfassung

Abschließend möchten wir Sie ermutigen, geduldig und liebevoll zu sein. Der Weg zur Erholung von AlkoholabhĂ€ngigkeit ist ein Prozess, der Zeit, Einsatz und Ausdauer erfordert. Mit Ihrer UnterstĂŒtzung und Liebe können Sie Ihrem Angehhörigen helfen, seine StĂ€rken zu entdecken und den langfristigen Erfolg zu erreichen.

Denken Sie daran, dass RĂŒckfĂ€lle Teil des Genesungsprozesses sein können. Wenn Ihr Angehöriger einen RĂŒckschlag erlebt, seien Sie geduldig und unterstĂŒtzend. Ermutigen Sie ihn, Hilfe anzunehmen und wieder auf den richtigen Weg zurĂŒckzufinden. Zeigen Sie VerstĂ€ndnis und erinnern Sie ihn daran, dass jeder Tag ein neuer Anfang ist und dass seine BemĂŒhungen wertvoll sind.

Als Angehörige/r spielen Sie eine wichtige Rolle bei der UnterstĂŒtzung der Erholung und des langfristigen Erfolgs. Ihre Liebe, Geduld und UnterstĂŒtzung können den Unterschied machen. Vergessen Sie jedoch nicht, dass Sie auch auf sich selbst achten mĂŒssen. Nehmen Sie sich Zeit fĂŒr SelbstfĂŒrsorge, suchen Sie UnterstĂŒtzung bei anderen Angehörigen oder professionellen Helfern und lassen Sie sich nicht von der Verantwortung ĂŒberwĂ€ltigen.

Wir hoffen, dass diese Blog-Serie Ihnen als Angehörige/r von alkoholabhĂ€ngigen Personen hilfreiche Informationen und UnterstĂŒtzung bietet. Gemeinsam können wir stark sein und den Weg zur Genesung und zum langfristigen Erfolg gehen.

Wir danken Ihnen herzlich fĂŒr Ihre Aufmerksamkeit und wĂŒnschen Ihnen und Ihren Angehörigen alles Gute auf diesem Weg.

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