đŸ·Gemeinsam stark (2023): Eine Blog-Serie fĂŒr Angehörige von AlkoholabhĂ€ngigenđŸ· Teil 3

Teil 3: Die Rolle von Familie und Freunden

Blog Serie Angehörige alkoholabhÀngige

Willkommen zurĂŒck zu unserer Blog-Serie “Gemeinsam stark” fĂŒr Angehörige von alkoholabhĂ€ngigen Personen. Im dritten Teil dieser Serie möchten wir uns der wichtigen Rolle von Familie und Freunden widmen.

UnterstĂŒtzung ohne Urteile

Als Angehöriger ist es wichtig, eine unterstĂŒtzende Rolle einzunehmen, ohne zu urteilen oder VorwĂŒrfe zu machen. Zeigen Sie Ihrem Angehörigen, dass Sie fĂŒr ihn da sind und ihn bedingungslos unterstĂŒtzen, wĂ€hrend er sich mit seiner AlkoholabhĂ€ngigkeit auseinandersetzt. Geben Sie ihm das GefĂŒhl, dass er nicht allein ist und dass Sie gemeinsam durch diese Herausforderung gehen werden. Gerade durch die hĂ€ufigen Vorurteile anderer gegenĂŒber Alkoholikern ist es wichtig, in der Familie haltende UnterstĂŒtzung zu erfahren. Nur so lassen sich negative Wipes der Gesellschaft gut aushalten.

Grenzen setzen

Obwohl Sie UnterstĂŒtzung bieten möchten, ist es ebenfalls wichtig, Ihre eigenen Grenzen zu kennen und zu setzen. Machen Sie Ihrem Angehörigen klar, welche Verhaltensweisen Sie akzeptieren und welche nicht. Dies kann dazu beitragen, klare Erwartungen zu schaffen und die Möglichkeit bieten, gesunde Grenzen in der Beziehung aufrechtzuerhalten. Gehen Sie niemals ĂŒber Ihre eigenen Grenzen hinaus, sonst gefĂ€hrden Sie sich und Ihre psychische Gesundheit selbst. Zudem kann eine Co-AbhĂ€ngigkeit entstehen. Denken Sie dran: Auch Sie dĂŒrfen uns sollten sich professionelle Hilfe suchen, wenn Sie merken, dass es Ihnen immer schlechter geht.

Lernen Sie ĂŒber AlkoholabhĂ€ngigkeit

Informieren Sie sich weiterhin ĂŒber das Thema AlkoholabhĂ€ngigkeit, um ein besseres VerstĂ€ndnis fĂŒr die Herausforderungen Ihres Angehörigen zu entwickeln. Je mehr Sie wissen, desto besser können Sie mit der Situation umgehen und angemessene UnterstĂŒtzung bieten. Teilen Sie Ihr Wissen auch mit anderen Familienmitgliedern und Freunden, um ein unterstĂŒtzendes Netzwerk aufzubauen. Kaufen Sie sich BĂŒcher oder besorgen Sie sich Flyer und BroschĂŒren ĂŒber das Thema. Viele Krankenkassen und Kliniken bieten dazu kostenloses Material an. Sie möchten Buchempfehlungen? Dann folgen Sie mir auf Instagram oder schreiben Sie mich direkt an.

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Geduld und Empathie

Der Genesungsprozess von AlkoholabhĂ€ngigkeit erfordert Zeit, Geduld und Empathie. Ihr Angehöriger wird möglicherweise RĂŒckschlĂ€ge erleben, aber es ist wichtig, ihn nicht zu verurteilen. Zeigen Sie VerstĂ€ndnis fĂŒr die Herausforderungen, mit denen er konfrontiert ist, und ermutigen Sie ihn, Hilfe und Behandlung fortzusetzen. Motivation ist der wesentlichste Faktor fĂŒr den Erfolg in der Abstinenz zu bleiben oder sich schnellstmöglich Hilfe zu suchen bei einem RĂŒckfall oder Suchtdruck. Ziel ist es erst einmal, dass die/der Betroffene weiß was zu tun ist, wenn er/sie wieder rĂŒckfĂ€llig geworden ist oder Suchtdruck bekommt. In einer Langzeitentwöhnungsbehandlung kann er/sie das noch besser lernen. Wichtig ist jedoch auch, sich nach einem RĂŒckfall oder auch einem “Kurz-davor-RĂŒckfall” einmal genau anzusehen, was dazu gefĂŒhrt haben könnte. In welcher Situation und mit welchen Emotionen und Gedanken verknĂŒpft. So kann man daraus immer weiter lernen und der Alkohol hat es stetig schwerer, Ihre/n Betroffene/n zum Trinken zu verfĂŒhren.

Gemeinsame AktivitÀten

Bieten Sie alternative AktivitĂ€ten an, die Ihnen und Ihrem Angehörigen Freude bereiten. Gemeinsame Unternehmungen, die keinen Alkohol involvieren, können eine positive Ablenkung bieten und das GefĂŒhl von Zusammengehörigkeit stĂ€rken. Vielleicht probieren Sie gemeinsam ein neues Hobby aus oder versuchen Ihren Angehörigen fĂŒr Ihres zu begeistern. Es ist sehr wichtig, dass Ihr Angehöriger lernt, wie er seine Zeit sinnvoll nutzen kann und vor allem, dass viele Sachen oder Hobbys ohne Alkohol viel mehr Spaß machen oder sogar hinderlich wĂ€re Alkohol dabei zu trinken, Auch hier hilft es sehr, das zu reflektieren und abzuspeichern.

Ermöglichen Sie VerÀnderung

UnterstĂŒtzen Sie Ihren Angehörigen dabei, positive VerĂ€nderungen in seinem Leben vorzunehmen. Ermutigen Sie ihn, gesunde Gewohnheiten zu entwickeln, wie regelmĂ€ĂŸige Bewegung, gesunde ErnĂ€hrung und den Aufbau eines stabilen sozialen Netzwerks. Wenn Ihr Angehöriger sich zum Beispiel wieder mehr sportlich bewegt, dann passt Alkoholkonsum vielleicht nicht mehr so sehr in dieses Konzept “Ich möchte sportlich sein.”. Fakt ist:ohne VerĂ€nderungen wird es nicht gehen! Deshalb ist es wichtig zu schauen, was können wir gemeinsam an unseren Alltagsgewohnheiten Ă€ndern.

Fazit

Es ist wichtig zu betonen, dass der Genesungsprozess individuell ist und jeder Mensch unterschiedliche BedĂŒrfnisse hat. Seien Sie offen fĂŒr die BedĂŒrfnisse Ihres Angehörigen und bieten Sie Ihre UnterstĂŒtzung an, wĂ€hrend er seinen eigenen Weg zur Genesung findet.

In Teil 4 unserer Blog-Serie werden wir uns mit der Bedeutung von SelbstfĂŒrsorge und dem Umgang mit Herausforderungen wĂ€hrend des Genesungsprozesses auseinandersetzen. Bleiben Sie dran und lassen Sie uns gemeinsam stark sein!

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