đŸ·Gemeinsam stark (2023): Eine Blog-Serie fĂŒr Angehörige von AlkoholabhĂ€ngigenđŸ· Teil 2

Blog Serie Angehörige alkoholabhÀngige
Teil 2: SelbstfĂŒrsorge und das Umfeld

Willkommen zurĂŒck zu unserer Blog-Serie “Gemeinsam stark” fĂŒr Angehörige von alkoholabhĂ€ngigen Personen. Im zweiten Teil widmen wir uns dem Thema SelbstfĂŒrsorge und der Bedeutung des Umfelds.

SelbstfĂŒrsorge

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Sie sich um Ihr eigenes Wohlbefinden kĂŒmmern, wĂ€hrend Sie sich um einen alkoholabhĂ€ngigen Angehörigen bemĂŒhen. Nehmen Sie sich Zeit fĂŒr sich selbst, pflegen Sie Ihre Hobbys und Interessen, und sorgen Sie fĂŒr ausreichende Erholung. Sprechen Sie mit Freunden oder einer Therapeutin ĂŒber Ihre GefĂŒhle und nehmen Sie sich bewusst Auszeiten fĂŒr Entspannung und Regeneration.

Das Umfeld

Das Umfeld, in dem sich der alkoholabhĂ€ngige Angehörige befindet, kann einen erheblichen Einfluss auf seinen Genesungsprozess haben. Versuchen Sie, ein unterstĂŒtzendes und motivierendes Umfeld zu schaffen, in dem der Konsum von Alkohol minimiert wird. Bieten Sie alternative AktivitĂ€ten an, die Spaß machen und den Fokus auf andere Dinge lenken. Nichts ist gesundheitsschĂ€digender, als sich nur auf die/den Betroffene/n zu fokussieren. Dann vernachlĂ€ssigen Sie sich und das gesamte Umfeld, was schnell zu einem destruktiven Kreislauf fĂŒhren kann.

Die Kommunikation

Eine offene und ehrliche Kommunikation mit Ihrem Angehörigen ist weiterhin von großer Bedeutung. Bleiben Sie einfĂŒhlsam, aber deutlich in Ihren Erwartungen und Grenzen. Zeigen Sie VerstĂ€ndnis fĂŒr die Schwierigkeiten, mit denen Ihr Angehöriger konfrontiert ist, aber betonen Sie auch die Notwendigkeit von VerĂ€nderung und Behandlung. Machen Sie Ihrem Angehörigen klar, dass Sie durch die emotionale NĂ€he und Verstrickung mit ihm, keine gute Hilfe sein können. Und vor allem, dass es nicht Ihre Aufgabe sein kann, ihn oder sie aus dem Sumpf zu retten. Machen Sie dabei aber ruhig deutlich, dass Sie Ihren alkoholabhĂ€ngigen Angehörigen bei allem unterstĂŒtzen, was er oder sie gegen ihre/seine Sucht tut.

Ermutigung zur professionellen Hilfe

Sie können Ihrem Angehörigen helfen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Informieren Sie sich ĂŒber Behandlungsoptionen, Therapeuten und Beratungsstellen in Ihrer NĂ€he. UnterstĂŒtzen Sie Ihren Angehörigen bei der Terminvereinbarung und begleiten Sie ihn gegebenenfalls zu den Sitzungen. Der erste Kontakt ist meistens eine geeignete Suchtberatungsstelle. In jeder etwas grĂ¶ĂŸeren Stadt gibt es so eine Einrichtung. Von hier aus werden dann alle weiteren möglichen Schritte besprochen. Die ausgebildeten FachkrĂ€fte können meistens sehr gut mit Ihrem Angehörigen umgehen.

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Netzwerk aufbauen

Netzwerk aufbauen: Suchen Sie nach UnterstĂŒtzung in Form von Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen speziell fĂŒr Angehörige von alkoholabhĂ€ngigen Personen. Der Austausch mit anderen Menschen, die Ă€hnliche Erfahrungen gemacht haben, kann Ihnen helfen, sich verstanden und unterstĂŒtzt zu fĂŒhlen. Teilen Sie Ihre Sorgen, Erfolge und RĂŒckschlĂ€ge und profitieren Sie von den Erfahrungen anderer. Auch bei Instagram und anderen sozialen Netzwerken gibt es mögliche Austauschgruppen und -foren.

Fazit

Denken Sie daran, dass Sie nicht allein sind und dass es UnterstĂŒtzung fĂŒr Sie und Ihren Angehörigen gibt. Indem Sie sich um Ihre eigene SelbstfĂŒrsorge kĂŒmmern und ein unterstĂŒtzendes Umfeld schaffen, können Sie einen positiven Einfluss auf den Genesungsprozess nehmen.

In Teil 3 unserer Blog-Serie werden wir uns mit der Rolle der Familie und Freunde bei der UnterstĂŒtzung von alkoholabhĂ€ngigen Personen befassen. Bleiben Sie dran und seien Sie stolz auf Ihre BemĂŒhungen, Gemeinsamkeit und StĂ€rke in dieser herausfordernden Zeit zu fördern.

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